Carsten Heinke

„Am liebsten mag ich Tiere – und zwar dort, wo sie in Freiheit leben“, sagt Carsten Heinke. Zu den schönsten Reiseerlebnissen des Journalisten und Fotografen gehören die Begegnungen mit Walhaien vor der Küste Westaustraliens und mit einem Baumkänguru in Papua-Neuguinea. Wie viel man bei einem Outdoor-Abenteuer über sich selbst erfährt, zeigte dem Natur-Fan eine ziemlich harte Tracking-Tour durch den Dschungel von Laos.

Den Stoff zu seinen Reisegeschichten findet er mal auf einer Südseeinsel, mal auf einem Berg im Harz. Nachdem der Dauer-Traveler mittlerweile in fast 100 Ländern war und wirklich in jedem davon tolle Menschen getroffen habe, fühlt er sich in der ganzen Welt daheim. Sein „Basislager“ steht in Leipzig, seine Favoritenplätze in Europa liegen vor allem im Osten: das Baltikum und Russland, Polen, Belarus, die Ukraine.

Carstens allererste Reisen führten ihn auf den Bauernhof seiner Tante, 54 km von der kleinen Stadt in Sachsen, wo er aufwuchs und von der großen, weiten Welt träumte. Den Weg zu fernen Ländern versperrte ihm die Mauer, die damals Ost und West noch trennte. Als sie endlich fiel, war sein Budget zum Reisen knapp. „Doch für irgendeinen Trip reichte es immer“, erinnert sich der Ostdeutsche. So reiste er mehr und mehr, fotografierte, schrieb und begann, seine Bilder und Texte zu verkaufen. Nach beruflichen Ausflügen in die Pädagogik und Soziokultur machte er aus seinem Hobby einen Job. Seither ist er als Freelance für viele Print- und Online-Medien weltweit unterwegs. Seine Reisegeschichten und -fotos erscheinen in Deutschland, Lettland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

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