:great-adventure:10-kulinarische-insider-tipps-frankfurt
3751
Friends having dinner at a wooden table

10 kulinarische Insider-Tipps in Frankfurt

Frankfurt am Main ist bekannt für seine Internationalität – kein Wunder also, dass die Gastronomieszene der Kulturmetropole mit Köstlichkeiten aus der ganzen Welt besticht. Cafés, Restaurants und Gastronomiekonzepte mit deutscher Küche ergänzen das Angebot: In Frankfurt wird Genuss groß geschrieben! Wir haben 10 kulinarische Insider-Tipps in Frankfurt zusammengestellt, die einen Besuch wert sind – hochwertiger Third-Wave-Kaffee, die legendäre Kleinmarkthalle und ein komplett in Holz gekleideter Koreaner sind mit von der Partie.

Nach drei Jahren in der schönen Hansestadt Hamburg hat Lea Lüdemann den Schritt ins trubelige London gewagt.  Hier lebt sie nun, liebt gutes Essen, schöne Cafés und Yoga. Auf www.lealou.me teilt sie regelmäßig Rezepte mit ihren Lesern/-innen und schreibt über das Leben, Yoga, Mindfulness sowie gelegentlich über die Mode.

Banner-Bildnachweis: istockphoto.com/shironosov

Pizzeria Montana: Neapolitanische Pizza im Herzen Frankfurts

48, 450 und 60 lauten die magischen Zahlen der Pizzeria Montana : Teigruhe (in Stunden), Backofentemperatur (in Grad Celsius) und Backzeit – in Sekunden. Ja, richtig gelesen: Eine Montana-Pizza verbringt gerade mal 60 Sekunden im Ofen bis sie perfekt gebräunt ist. Die Sorten sind klassisch, unter anderem stehen „Diavolo“, „Margherita“, „Tonno“ und „Salsiccia“ auf der Karte. Bei weitem ausgefallener ist die Einrichtung des Pizza-Ladens im Bahnhofsviertel: Ein überdimensionales Schild mit der Aufschrift „Free Parking, Free Coffee, Freedom“ lockt den Besucher nach innen, und dort lacht ihm, am Ende des schmalen Restaurants mit dunklen Wänden und langer Holztafel, der Pizzaofen in Form eines riesigen Smileys entgegen. Im Sommer stehen die Glasfronten weit offen und die Pizza-Party findet vor dem Restaurant statt, selbstverständlich mit der einen oder anderen Flasche Vino.

Frischgebackene italienische Pizza

Bildnachweis: iStock.com/kaarsten

Pastrami, Burger und Drinks bei Maxie Eisen

Ursprünglich aus dem Balkangebiet stammend, haben jüdische Migranten das Pastrami-Sandwich zunächst in den USA und von dort in der ganzen Welt bekannt gemacht. Auch vor Frankfurt macht der Pastrami-Hype keinen Halt: Bei Maxie Eisen stapeln sich die Rindfleischscheiben zwischen Sandwichbrot. Das Maxie Eisen ist Restaurant und Bar gleichzeitig, die Räume sind durch eine Schiebetür voneinander getrennt. Neben diversen Pastrami-Spezialitäten können „Pulled-Pork“- und „Tuna-Melt“-Sandwiches sowohl im Restaurant als auch an der Bar verzehrt werden; die Karte umfasst außerdem Salate, Kräuterseitling-Sandwiches und Pommes, sodass auch Vegetarier auf ihre Koste kommen. Simples Essen, große Wirkung – das Maxie Eisen wird schnell zum Lieblings-Deli im Viertel!

Pastrami-Sandwich und Pommes

Bildnachweis: iStock.com/rebeccafondren

Fine Dining inmitten des Bahnhofsviertels: das Stanley Diamond

Ein weiterer Diamant, der den Sternenhimmel über dem Bahnhofsviertel zum Funkeln bringt: Im Stanley Diamond  wird Qualität groß geschrieben. Klassische Gerichte aus der europäischen Küche – zum Beispiel Leipziger Allerlei, „Baba au rhum“, Marillenknödel oder Bouillabaisse – stehen auf der Karte, dazu gibt es exquisite Drinks, die als Aperitif oder Digestif auch an der Bar genossen werden können. Das Stanley Diamond ist große Küche, und auch das Interior des Restaurants verspricht mit seiner langen Natursteinwand aus grünem indischen Marmor und einer bunt schimmernden Deckeninstallation im Gedächtnis zu bleiben. Das Bahnhofsviertel wurde übrigens nicht zufällig als Location des Restaurants gewählt, soll sich seine Gelassenheit doch auch auf die Atmosphäre im Stanley Diamond übertragen.

Baba au rhum

Bildnachweis: iStock.com/aizram18

Third-Wave-Kaffee – auch in Frankfurt großes Thema

Für höchste Qualität und oft faire Produktion sowie nachhaltigen Handel setzt sich die Third-Wave-Kaffeebewegung ein, in deren Sinne Kaffee als Genussmittel wahrgenommen wird. In Frankfurt gibt es zum Beispiel bei Hoppenworth und Ploch sogenannten „Dritte-Welle-Kaffee“. Das Café im angesagten Nordend ist gleichzeitig auch Kaffeerösterei, von wo aus der Kaffee deutschlandweit an Gastronomiebetriebe und Privathaushalte verschickt wird. In der Rösterei finden zudem regelmäßig Seminare und Cuppings statt. Auf dem Unicampus im Westend befindet sich eine weitere Filiale von Hoppenworth und Ploch. Die Kuchen in der Auslage sind allesamt hausgemacht – und wahnsinnig köstlich!

Kaffe in gelber Tasse

Bildnachweis: iStock.com/zhudifeng

In der Innenstadt kommen Kaffee-Fans mit Röstungen aus aller Welt auf ihre Kosten. Neben zwei Standard-Bohnen für Espresso – mit dem bezeichnenden Titel „The Holy Beans“ – und Filterkaffee hat man in der Holy Cross Brewing Society aktuell die Qual der Wahl zwischen der „RedBrick“-Röstung aus London (mit Bohnen aus Kolumbien, Brasilien und Äthiopien) sowie der „Kore“-Röstung aus Budapest (mit Bohnen aus Äthiopien). Hausgemachte Kuchen, die stets frisch gebacken werden und je nach Saison variieren, sowie belegte Brote und Croissants laden zum Verweilen und Genießen im hippen Café in Industrie-Schick ein.

 

Von früh bis spät: Café, Bar und Studio Plank

Kaffee, Kuchen und Cocktails: Bei Plank treffen sich die Kreativen Frankfurts, um wahlweise nach Sonnenuntergang Drinks zu genießen oder am folgenden Morgen – weit nach Sonnenaufgang – den Kater mit starkem Kaffee zu bekämpfen. Das wechselnde Kuchenangebot umfasst zum Beispiel hausgemachte Nussecken, Käsekuchen sowie häufig auch eine vegane Option. Auf der Facebook-Seite werden – ohne festen Rhythmus – wechselnde Drinks oder Gerichte bekannt gegeben: mal ein Long Island Ice Tea, mal ein Berg knusprig-süße Pavlova und mal ein Landbrot mit Hummus, Ajvar und Aubergine, zum Beispiel. Herrlich entspannt!

 

Knusprig-süße Pavlova mit Beeren

Bildnachweis: iStock.com/merc67

Für Frühstück und den kleinen Hunger: Café Sugar Mama

Zwischen Zeil und Main liegt, mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten auf der Straße davor, das beliebte Café Sugar Mama. Am Wochenende sind die Wartezeiten für Frühstück oft lang, es lohnt sich deshalb, früh zu kommen – oder unter der Woche vorbei zu schauen. Hausgemachte Brote, Salate, Suppen und Quiches versorgen hungrige Besucher den ganzen Tag lang mit der nötigen Energie. Für die süße Krönung tummeln sich in der Vitrine an der Selbstbedienungstheke Kuchen, Torten, Muffins und Kekse. Ein gemütliches Café mit verzückend freundlicher Bedienung, in dem man selbst am grauesten Tag wieder gute Laune bekommt!

Quiche mit Spinat

Bildnachweis: iStock.com/Olha_Afanasieva

Brunchen in Frankfurt

Im trendigen Frankfurter Nordend ist die Dichte an Cafés und kleinen Geschäften hoch. Besonders schätzen die Anwohner das familiengeführte Glauburg Café – für die freundliche Bedienung, die reichhaltigen Frühstücksetageren, für frisch gebackene Kuchen und Torten sowie für das gemütliche Ambiente. Auf der Karte stehen Suppen, Sandwiches, süße und herzhafte Frühstücksangebote (unter anderem die erwähnte dreistöckige Etagere für Zwei); am Sonntag lädt das Glauburg Café zum Brunch-Buffet ein. Besonders schön ist es im Sommer, wenn schon morgens die Sonne auf den Außenbereich des Cafés lacht. Das Glauburg Café kann exklusiv für Veranstaltungen gemietet werden; für das leibliche Wohl wird vom herzlichen Team selbstverständlich gesorgt!

Brunch-Buffet

Bildnachweis: iStock.com/Rawpixel

Für jeden etwas dabei: die Kleinmarkthalle

Der „überdachte Wochenmarkt Frankfurts“, wie sich die Kleinmarkthalle selbst bezeichnet, ist weitaus mehr als bloß ein Wochenmarkt. Schnell wird ein Besuch hier zum Erlebnis, wenn sich frische sowie fertig zubereitete Lebensmittel aus der ganzen Welt im Erdgeschoss der Markthalle ausbreiten. Käsestände reihen sich an Fleischverkäufer, Bäcker grenzen an Feinkostauslagen, und schon am frühen Morgen prosten sich die Gäste auf der oberen Etage, wo Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen, mit randvoll gefüllten Weingläsern zu. Egal, ob man in Frankfurt lebt oder der Stadt bloß einen Besuch abstattet: Ein Besuch der Kleinmarkthalle ist ein Muss! Doch Vorsicht: Am Sonntag ist sie geschlossen.

Kleinmarkthalle in Frankfurt

Bildnachweis: iStock.com/Meinzahn

Koreanisches Restaurant Frankfurt: Sonamu in der Berger Straße

Bis weit über die Berger Straße im Stadtteil Bornheim hinaus hat sich das koreanische Restaurant Sonamu bereits einen Namen gemacht. Unter dem Motto „Casual Korean Dining“ ist die Speisekarte des Restaurants simpel – ebenso wie die Einrichtung mit Holztischen sowie Holzverkleidung an Wänden und Decken. Ganz klassisch gibt es zum Beispiel Bulgogi (mariniertes Rindfleisch) und Bibimbap (Reis mit Gemüse, oft mit einem Spiegelei serviert), Glasnudelsalate und Kimchi, die koreanische Variante des Sauerkrauts. Neben den frischen Speisen erobert sich das Sonamu durch exzellenten Service die Herzen seiner Gäste.

Bulgogi - koreanisches Fleischgericht

Bildnachweis: iStock.com/Paul_Brighton

Grüße aus dem Fernen Osten – das Thai-Restaurant Koh Samui

In der Nähe der Konstablerwache befindet sich zentral gelegen das Thai-Restaurant Koh Samui, in das nicht nur hungrige Geschäftsleute, Anwohner und Besucher zum Mittag- oder Abendessen einkehren, sondern immer auch Thais anzutreffen sind. Die Speisekarte ist umfangreich – von zahlreichen Reis- und Fleisch-Gerichten über Nudelsuppen, Thai-Omelette und Khao-Soi-Gai (Eiernudeln mit Huhn und Curry) bis hin zu gebratenen Bananen zum Dessert hat der Besucher sprichwörtlich die Qual der Wahl. Ein Besuch, der zum Kurzurlaub für die Sinne wird!

Thai-Gerichte

Bildnachweis: iStock.com/rez-art

Anderen gefällt auch das