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Skiurlaub in Österreich: die 7 besten Skigebiete und vieles mehr

Actionreich, familiär oder mondän: In Österreich hat der Winter viele Gesichter. Dem Skifahren gehört dabei das breite Grinsen. Das kommt von den abwechslungsreichen Abfahrten in den Alpen, den Panoramaausblicken, den gemütlichen Hütten und den regionalen Spezialitäten.

Anita Arneitz ist eine waschechte Österreicherin. Als freie Journalistin, Buchautorin und Reisebloggerin treibt sie sich in der Welt herum. Der Alpen-Adria-Raum ist ihr Spezialgebiet und gleichzeitig inhaltliches Herzstück ihres Blogs www.anitaaufreisen.at.

Banner-Bildnachweis: iStock.com/BeNicoMa

Die beheizte Gondel schaukelt sich im Morgengrauen langsam hoch. Häuser und Bäume werden weniger. Der Blick gewinnt an Weite. Mit jedem Höhenmeter rückt der Alltagsstress im Tal in die Ferne. Noch bevor die Gondel die Bergstation erreicht, lüften sich die Gedanken aus und der Kopf ist bereit für die Natur. Die Sonne bringt die Schneekristalle auf der Piste zum Glitzern und wärmt die Seele. Tief ausatmen – das Skiwochenende beginnt mit dem Gefühl von Freiheit und Frische.

Kontrastprogramm beim Skiurlaub in Österreich

Trubel und Ruhe. Adrenalin und Entspannung. Aprés Ski und Haubenküche. Skiurlaub in Österreich vereint diese Gegensätze. Denn in den Alpen hat jedes Skigebiet seine eigenen Stärken und zeichnet sich durch eine einzigartige Landschaft aus. In kleineren Skigebieten probieren die Kids ihre ersten Schwünge, in den Snow-Parks toben sich die Jugendlichen aus und in den großen Skigebieten kommen die Sportlichen voll auf ihre Kosten. Je nach Lust und Laune geht es am Abend zur Party oder gemütlich in die Sauna.

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Bildnachweis: Österreich Werbung – Josef Mallaun

Schneesicherheit: guter Draht zu Frau Holle

Jedes Jahr investieren die österreichischen Bergbahnen Millionen in den Komfort und die Sicherheit. Das kann sich sehen lassen. Die Pisten sind gut präpariert, selbst wenn es im Tal mal keinen natürlichen Schnee geben sollte. Zu verdanken ist das den modernen Beschneiungsanlagen, die technischen Schnee umweltfreundlich mit Luft und Wasser erzeugen. Dadurch können viele Skigebiete Schneesicherheit garantieren. Von 23.000 Hektar Pistenfläche werden mehr als 60 Prozent bereits technisch beschneit.

Manche Skigebiete liegen zudem in einer klimabegünstigten Zone, wie zum Beispiel das kärntnerische Nassfeld im Süden Österreichs. Rückt ein Italientief an, kann der Schnee schnell mehrere Meter hoch werden. Dazu kommen besonders viele Sonnentage im Winter, die für mediterrane Gefühle im Pulverschnee sorgen.

Sonnenskilauf: Unterschiedliche Bergwelten erwedeln

Skifahren in der Sonne, was gibt es Schöneres im Winterurlaub? Wer dem Nebel im Tal entfliehen möchte, setzt entweder auf die hohen Gletschergebiete oder die Skigebiete südlich der Alpen. Der Mölltaler Gletscher in Kärnten ist zu 100 Prozent schneesicher. Die Lifte sind bis Mitte Mai in Betrieb. Zwei Drittel der 71 Pistenkilometer sind leicht bis mittelschwer, Schnelle probieren die FIS-Rennstrecke aus und im Snowpark werden Jumps geübt.

Nicht weit entfernt lockt das Nassfeld mit 110 Pistenkilometern. Es gilt als das Action- und Familiengebiet im Süden. Wer möchte, kann sogar zum Grenzgänger werden und mal kurz nach Italien schwingen. Bei vielen Skifahrern noch eher unbekannt ist der Großglockner. Familien sind von den weitläufigen Pisten begeistert und bis Ende April gibt es eine sehr hohe Schneesicherheit.

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Bildnachweis: Österreich Werbung – Mallaun

Die großen Stars unter den Skigebieten

In Vorarlberg, Tirol und Salzburg sind die Berge mächtig. Dramatisch formen sie steile Hänge in der Landschaft und stecken ihre weißen Spitzen dem stahlblauen Himmel entgegen. Dabei sticht der Hintertuxer Gletscher heraus. Aber nicht aufgrund seiner Höhe, sondern weil er das einzige Ganzjahresskigebiet des Landes ist. Skifahren ist hier sogar im Sommer möglich. Der Stubaier Gletscher hat „nur“ bis Anfang Juni geöffnet, punktet jedoch als größtes Gletscherskigebiet. Superlative sind in den österreichischen Bergen eben keine Seltenheit.

Der Arlberg gilt als Wiege des Skilaufs und zählt mit St. Anton, Lech, Zürs, St. Christoph und Stuben zu den Top-Skiorten Europas. Genauso wie in Ischgl oder Kitzbühel treffen sich hier Stars und Prominente. Edel und teuer sind Restaurants und Boutiquen. In Salzburg warten in Saalbach-Hinterglemm-Leogang rund 200 Kilometer an Abfahrten, das wird von der Salzburger Sportwelt in der Flachau von 850 Pistekilometer übertrumpft. Im Gegensatz dazu wirkt Zell am See fast klein. Nichtsdestotrotz wird die Gegend von den Arabern geliebt.

Die Steiermark ist mit dem Skigebiet Schladming-Dachstein durch die Ski-Weltmeisterschaft bekannt geworden. Eine Skischaukel verbindet die Skigebiete von vier Bergen. Romantiker fühlen sich in den kleineren Skigebieten wohl, die neben tollen Pisten mit Herzlichkeit punkten.

Spartipps für den Skiurlaub in Österreich

Es gibt über 250 Seilbahnunternehmer mit 1098 Seilbahnanlagen und rund 1.850 Schleppliften. Die Seilbahnwirtschaft investierte seit dem Jahr 2000 über acht Milliarden Euro in den Wintersport. Deshalb gelten viele Skigebiete in Österreich als Vorreiter in Sicherheit und Komfort. Dennoch sind die Skikarten im Vergleich zu anderen internationalen Skigebieten im Schnitt günstig. Speziell für Familien und Wiedereinsteiger gibt es attraktive Packages.

Genussskifahrer und Familien mit kleinen Kindern sparen oft zusätzlich, wenn sie ein kleineres Skigebiet wählen und statt einzelner Tageskarten einen Skipass kaufen. Wer nur im Winterurlaub auf der Piste unterwegs ist, braucht keine komplette Ausrüstung zu kaufen. Ski und was man sonst so braucht, können direkt vor Ort tageweise ausgeborgt werden. Das spart Geld und Platz bei der Anreise.

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Bildnachweis: Österreich Werbung – Himsl

Besondere Erlebnisse: Skifahren mal anders

Vor allen anderen auf der Piste sein und als Erster ins Tal sausen – morgendlicher Skilauf steht auch im Kurs. Im Montafon gibt es dazu ein Bergfrühstück, in Bad Kleinkirchheim den Franz Klammer und die Salzburger sagen „Skikeriki“ zum unverspurten Erlebnis.

In der Region Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol können Wintersportler einen Blick hinter die Kulissen eines Seilbahnbetriebes werfen und zum Beispiel die Pistengerät-Werkstätten besichtigen. Tiefschneefans lernen in der Ramsau am Dachstein alles, was man für den Wedelspaß braucht – von der Materialkunde über den Einsatz von Lawinenverschüttungssuchgeräten bis hin zu Wetterkunde.

Mit Hightech im Schnee: Eine Datenskibrille kommt in der Ski Amadé-Welt zum Einsatz und zeigt während der Fahrt die Geschwindigkeit oder den Weg zur nächsten Hütte. Ein Argument, um die Jugend auf die Piste zu bekommen – auch dort gibt es W-Lan, Selfie-Points und Apps zum Testen. Die Freunde zuhause können so live beim Skiwochenende in den Alpen dabei sein, die besten Jumps liken und die Aprés-Ski-Hits mit trällern.

Auszeit ohne schlechtes Gewissen: abseits der Piste

Heute keine Lust auf Skifahren? Keine Sorgen, langweilig wird es beim Skiurlaub in Österreich dennoch nicht. Wer etwas Verrücktes ausprobieren will, leiht sich ein Snow-Fun-Gerät, zum Beispiel ein Snowbike, eine Mischung aus Fahrrad und Ski.

Aktive gehen mit dem Bergführer auf eine Skitour, cruisen mit Langlaufski durch den Wald oder stapften mit Schneeschuhen durch die verträumte Landschaft. Abenteuer lassen sich beim Eislaufen, Eisklettern oder Eistauchen erleben.

Stillesuchende brechen zur Kutschenfahrt auf oder entdecken die Natur bei einer Wildtiersafari. Außerdem im Winterurlaub erlaubt: Abtauchen im Thermalwasser mit Blick auf die Gipfel oder einfach nur vor der Almhütte in der Sonne sitzen und die Aussicht genießen.

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Bildnachweis: Österreich Werbung – Aschr

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