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Die 5 besten deutschen Weihnachtsmärkte

Mit einer Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurück geht, sind deutsche Weihnachtsmärkte eine tief verwurzelte Tradition, die bis heute ausgiebig gelebt wird. All die anregenden Düfte und Geschmäcker erinnern sofort ans Weihnachtsfest, vom geschmackvollen Aroma des würzigen Glühweins und der Kastanien, die über glühenden Kohlen geröstet werden, bis hin zu festlich dekorierten Lebkuchen und Backäpfeln mit Zimtgeschmack. Märchenhafte Lichter, traditionelle Musik, geschmückte Bäume und eine ganze Reihe verschiedener Holzhütten, die warme Speisen, Getränke und Kunsthandwerk verkaufen – ein Weihnachtsmarkt bringt einfach jeden in festliche Stimmung! Machen Sie sich also auf und heißen Sie die kalte Jahreszeit bei einem Besuch auf Deutschlands besten Weihnachtsmärkten willkommen.

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Dresden: Der Striezelmarkt

Öffnungszeiten: 24. November – 24. Dezember

Dresdner Weihnachtsmarkt

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Als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands, geht die Geschichte des Dresdner Weihnachtsmarkts bis ins Jahr 1434 zurück. Der charmante Striezelmarkt auf dem Altmarkt im Stadtzentrum gehört zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten des Landes und wird jährlich von mehr als 2 Millionen Menschen besucht. Allerdings ist er nicht nur der älteste Markt Deutschlands, denn auch der größte Nussknacker der Welt und die höchste Weihnachtspyramide haben auf dem Striezelmarkt ihr Zuhause. In der Nacht erleuchtet der Markt in goldenem Schein und seine Lichter erhellen die winterliche Dunkelheit.

Das Handwerksangebot reicht von Töpferwaren, Kerzenhaltern und mundgeblasenen Glasdekorationen, bis hin zum traditionellen Dresdner Pflaumentoffel – ein Glücksbringer aus getrockneten Pflaumen in Form eines Schornsteinfegers.

Außerdem wird an jedem Wochenende eine andere regionale Tradition gefeiert, wie zum Beispiel das Stollenfest, bei dem am zweiten Adventsamstag ein riesiger Christstollen feierlich angeschnitten wird. Für einen kleinen Preis, der wohltätigen Zwecken zugutekommt, werden die einzelnen Portionen schließlich verteilt.

Hamburg: Der Rathausmarkt

Öffnungszeiten: 23. November – 23. Dezember

Hamburg Weihnachtsmarkt, Germany

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Der bekannteste von Hamburgs vielen verschiedenen Märkten ist wohl der Weihnachtsmarkt vor dem beeindruckenden Rathaus. Der Rathausmarkt findet vor dem eindrucksvollen Glockenturm statt und wird vom Zirkus Roncalli veranstaltet – das erklärt wohl, warum die Punsch- und Glühweinbecher von Clowns und anderen Darstellern ausgetragen werden.

Schlendern Sie entlang der hübsch beleuchteten Stände, wo Sie Aachener Bäckern dabei zusehen wie Sie Printen zubereiten und beobachten wie die Bäcker aus Nürnberg ihre berühmten Lebkuchen mischen. Auch Silberschmiede, Holzschnitzer und Töpfer arbeiten auf diesem Weihnachtsmarkt, auf dem sich etwa 100 Händler zusammenfinden.

Kinder können mit einem Karussell im Stil des 19. Jahrhunderts fahren, die Spielstraße entdecken und dabei zusehen, wie der Weihnachtsmann jeden Tag um 16:00, 18:00 und 20:00 Uhr mit seinem Schlitten über den Markt fliegt. Die Erwachsenen können Ihre Hände am Glühwein wärmen, während sie eine Bootsfahrt auf der Alster genießen.

Stuttgart: Der Weihnachtsmarkt

Öffnungszeiten: 23. November – 23. Dezember

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Ebenfalls zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands gehört der Markt in Stuttgart, der jährlich etwa 3 Millionen Besucher anzieht und mit 282 glänzenden Ständen auf dem Renaissance-Platz vor dem Alten Schloss gleichzeitig zu den größten gehört. Alle Händler konkurrieren miteinander um den Titel des bestdekorierten Standes, wodurch dieser Weihnachtsmarkt zu einem der spektakulärsten des ganzen Landes wird.

Entlang der gepflasterten Straßen vermischen sich die Düfte von Vanille, Kiefer und Zimt und Sie finden zahlreiche regionale Besonderheiten, wie Filzpantoffeln, Bürsten aus Pferdehaar und Obstbrände. Geröstete Mandeln, Kastanien und wärmende Lebkuchen gibt es direkt neben dampfendem Glühwein und Weihnachtspunch. Familien mit Kindern gehen am besten zum Schlossplatz, wo es Karussells, ein Riesenrad und eine Mini-Dampflock gibt.

Ein weiteres Highlight des Weihnachtsmarktes bilden die festlichen Konzerte von Chören und Musikgruppen aus ganz Deutschland, die während der gesamten Zeit im Innenhof stattfinden und sogar kostenfrei sind.

Worms: Der Obermarkt

Öffnungszeiten: 21. November – 23. Dezember

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In der kleinen, historischen Stadt Worms wird ein weiterer unserer Lieblingsweihnachtsmärkte ausgetragen. Mit etwa 50 Ständen herrscht hier eine viel persönlichere Atmosphäre als bei den größeren Weihnachtsmärkten.

Bei Kindern ist die lebendige Krippe unheimlich beliebt, denn die Tiere aus dem Krippenspiel können gestreichelt werden. Außerdem hat der Weihnachtsmann viele überraschende Geschenke in seinem Sack, wo die Kinder gern hineingreifen, um ihr Glück zu versuchen. Richtig austoben können sie sich auf dem Eislaufplatz, der ebenfalls auf dem Wormser Weihnachtsmarkt zu finden ist.

Auch die Musik spielt eine große Rolle, weshalb Sie neben Blaskapellen, Chören und Alphornspielern, auch ausgefallenere Variationen wie einen Gospelchor bestaunen können.

Köln: Der Weihnachtsmarkt am Dom

Öffnungszeiten: 21. November – 23. Dezember

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Bildnachweis: Kölner Weihnachtsgesellschaft

Im Hintergrund der mächtigen Kölner Kathedrale ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom verständlicherweise sehr beliebt und zieht pro Jahr geschätzte vier Millionen Besucher an. Die gotische Kirche ist die größte Kathedrale Deutschlands und UNESCO Weltkulturerbe, was dem Kölner Weihnachtsmarkt die wohl beste Kulisse des ganzen Landes einbringt.

Neben schönen Holzschnitzereien gibt es Keramik-, Spiel- und Glaswaren zu bestaunen und eine Menge traditioneller Musik, die Sie in Weihnachtsstimmung versetzt. Festlich dekorierte Tassen mit Kölns originalem Weihnachtsglühwein stehen bei diesem Markt natürlich auch fest auf der Tagesordnung. Insgesamt verteilen sich stolze 160 hölzerne Stände rund um den zentralen Weihnachtsbaum, der mit einer Höhe von 25 Metern und etwa 50.000 LED Lichtern der größte im ganzen Rheinland ist.

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