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Costa Rica - Palmen und Meer

5 Dinge die eine Costa Rica Rundreise unvergesslich machen

Vulkanischer Sand mischt sich mit dem türkisblauen Ozean. Undurchdringliche Regenwaldgebiete treffen auf Strände, die nie ein Mensch betreten hat. Mitten im Dschungel geht man gemeinsam mit den Affen schlafen und findet Ruhe und Kraft bei einer Meditation zwischen riesigen Bäumen. Das alles ist Costa Rica. Am besten lässt sich die Vielfalt entdecken, wenn man beide Seiten von Costa Rica bereist. Ob die Karibikküste in Costa Rica mit ihren Nationalparks oder die zentrale Pazifikküste mit Walen, die Costa Rica in den Sommermonaten besuchen. Die Vielfalt in der Natur ist riesig und die Möglichkeiten in Costa Rica interessante Orte zu entdecken unterschiedlich, dass es sich lohnt mehr als 2 Wochen für die Reise nach Costa Rica einzuplanen.

Greta Pasemann hat in ihrem Leben viele Länder auf dieser Welt gesehen. Sie reist leidenschaftlich gern und ist Autorin für den https://www.breitengrad53.de und arbeitet für verschiedene Firmen als Marketing-Spezialist. Greta liebt die Natur und entspannt sich gern beim Wellenreiten.

Banner-Bildnachweis: Greta Pasemann

Beste Reisezeit Costa Rica

Von einer besten Reisezeit Costa Rica kann man nicht sprechen. Denn je nachdem mit welchem Urlaubswunsch man in das Land reist, sind unterschiedliche Monate zu empfehlen. Wer beispielsweise den Meeresschildkröten in der Brutsaison begegnen möchte, der kommt am besten in den Monaten von Juni bis September nach Tortuguero an die Karibische Küste Costa Ricas. Die Buckelwale an der Pazifischen Küste machen von August bis Oktober oder von Dezember bis April Halt, bevor sie weiterziehen.

Um in der Trockenzeit zu reisen, startet man die Costa Rica Rundreise in den Monaten zwischen Dezember und April. Die Tourismusexperten im Land gehen davon aus, dass Costa Rica in ein paar Jahren zum Ganzjahresziel für Touristen wird. Denn die Regenschauer während der Regensaison sind zwar heftig, dafür aber kurz. Wen die Schauer nicht stören, der reist im Moment von Mai bis November noch entspannter. Jetzt sind grundsätzlich weniger Touristen in Costa Rica unterwegs und die Preise günstiger. Ein Tipp für die Regensaison: Wer dann reist, sollte sich ein Fahrzeug mit Allrad-Antrieb buchen, da nicht alle Wege in diesen Monaten problemlos befahrbar sind.

Regenwald - Costa Rica

Bildnachweis: iStock.com/Tzooka

Costa Rica Karibikküste – Besuch eines Nationalparks

Costa Rica ist berühmt für die Fülle an Nationalparks. Die 26 Nationalparks von Costa Rica erstrecken sich weitläufig über das Land und laden Touristen ein die Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden. Um die Nationalparks zu erreichen, nimmt man am Flughafen in Alajuela am besten einen Mietwagen und startet damit die Rundreise. Einige Nationalparks erreicht man sehr gut mit dem Auto. In andere Parks kommt man nur mit dem Boot. Wer beispielsweise den Nationalpark Tortuguero an der Karibikküste erreichen möchte, der kann dies nur per Boot tun. Die Anreise erfolgt vom Flughafen mit dem Auto in Richtung Karibikküste. Das Fahrzeug parkt man 2-3 Tage am Bootsanleger. Von dort reist man mit Booten weiter. Durch das Flußsystem im Nationalpark schlängelt man sich ganze 45 Minuten, bis man die Unterkünfte im Park erreicht. Schon die Anreise ist ein unvergessliches Erlebnis. Direkt im Tortuguero Nationalpark finden alle Ausflüge in die Natur mit Booten statt.

Costa Rica Rundreise – Mit der Cessna über die Talamanca-Gebirgskette

Ein beliebtes Verkehrsmittel in Costa Rica sind kleinmotorige Flugzeuge. Gerade für Flüge von Karibikküste zur Pazifikküste oder umgekehrt, reist man sehr komfortabel mit einer Cessna. Die Gebirgskette, die das Land teilt ist mit dem Auto schlecht zu überwinden, so dass sich allein aus organisatorischen Gründen der Flug lohnt. Orte wie San José, Puerto Jiménez, Golfito, Palmar Sur, Bahía Drake, Manuel Antonio, Tambor, Tamarindo, Liberia, Arenal, Puerto Limón und Tortuguero können bequem mit dem Flieger erreicht werden.

Costa Rica – Anreise mit kleinmotorigen Flugzeug

Bildnachweis: Greta Pasemann

Aber nicht nur die gesparte Reisezeit ist ein Entscheidungskriterium für den Flug. Der Flug über die gewaltige Natur von Costa Rica ist eine der schönsten Erfahrungen, die man auf seiner Costa Rica Rundreise sammeln kann. Beeindruckende Regenwälder treffen hier auf den azurblauen Ozean und machen den Flug unvergesslich.

Costa Rica Rundreise – Aufwachen mit den Affen

Die Morgendämmerung wird im Dschungel von Costa Rica von vielen Geräuschen begleitet. Brüllende Geräusche der Affen paaren sich mit Vogelgesängen und dem Rauschen der Bäume. Zivilisationsgeräusche sind mitten im Regenwald Fehlanzeige! Wer nach dieser Ruhe sucht, sollte nicht verpassen ein paar Nächte seine Unterkunft mitten in der Natur von Costa Rica zu suchen. Viele Reiseveranstalter in Costa Rica haben sich auf sanften Ökotourismus spezialisiert und bieten dieses Erlebnis an. Auch für die Reise in diese Unterkünfte empfiehlt es sich einen Wagen mit Allradantrieb zu nutzen, da diese Natur-Unterkünfte teilweise nur über schwieriges Gelände erreichbar sind.

Nicht nur Vogelkundler, Biologen und Geologen kommen im Regenwald auf ihre Kosten, auch gestresste Menschen, frisch verheiratete Paare oder Naturliebhaber finden Ruhe und Kraft inmitten toller Natur. Zusätzlich kann man Guides buchen, die sich mit der Tier- und Pflanzenwelt auskennen und die komplexen Zusammenhänge im Regenwald erklären können. Das geschulte Auge entdeckt Tiere viel eher und kennt auch die Gefahren, die der Regenwald mit sich bringt. Giftige Tiere, rutschiges Gelände und verworrene Wanderpfade kennt der Guide und schafft für die Touristen Sicherheit während der Naturwanderungen.

Affe - Costa Rica

Bildnachweis: iStock.com/Gydyt0jas

Costa Rica Strand – Surfen an der Küste

Wer surfen liebt, wird Costa Rica lieben. Die Strände sind ein El Dorade für alle Surfhungrigen. Es gibt vier Regionen in Costa Rica: Die Nord-, Zentral- und Südpazifische Küste sowie die Costa Rica Karibikküste.

Das gesamte Jahr über gibt es Swell an den Stränden Costa Ricas. An der Pazifikküste erreicht der Nordswell die Küste von November bis April. Jetzt sind die Wellenhöhen moderat und das Wetter ist schön. In der Regenzeit von April bis November erreicht dann der Südswell die Küste. Dann kommen große Wellen an die Küste von Costa Rica. An den unterschiedlichen Spots entlang der Küste kommen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf Ihre Kosten. In vielen Orten gibt es Surfbrett-Verleihe und Surfschulen.

Costa Rica- Surfen an der Küste

Bildnachweis: Greta Pasemann

Costa Rica Reisen – Kokosnuss nach SUP – Ausflug

Stand-Up-Paddeling durch die Mangroven von Costa Rica ist ein Muss auf der Costa Rica Reise. Das ist ein Erlebnis der Superlative. Im braunen Flusswasser lässt man sich treiben, um ganz direkt die Tier- und Pflanzenwelt in dem Ökosystem zu erkunden. Dass man Krokodile auf einer solchen Tour zu Gesicht bekommt, darauf muss man sich im Vorfeld einstimmen. Nicht jeder steckt ein solches Treffen entspannt weg. Auch bei diesen Touren wird der sanfte Tourismus gelebt und der Erhalt der Natur mit all ihren Schätzen vorangestellt.

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